Alltag ohne Auto – Klaus und das Tern HSD

Veröffentlicht von Anna am

Klaus und sein Tern HSD S8i (Foto: Klaus)

Oh, das ist ja klein! Ist das überhaupt ein Lastenrad? Na, klar! 170 kg zulässiges Gesamtgewicht kann das kleine Kompaktlastenrad transportieren, erklärt uns Klaus. Wir sind begeistert!

Hi Klaus! Dein Alltag funktioniert autofrei! Danke, dass Du uns darüber erzählst. Was für ein Fahrrad fährst Du?

Ich fahre das Tern HSD S8i.

Warum dieses Modell? Welche Eigenschaften haben Dich überzeugt?

Das HSD ist klein, leicht und kompakt und ich kann damit dennoch verschiedenste Lasten und auch kleine und große Personen befördern.

Wozu nutzt Du das Rad hauptsächlich? Beschreibe doch mal eine alltägliche Fahrt!

Durch die Corona-Pandemie hat sich mein Alltag sehr verändert. Das Lastenrad hatte ich kurz vorher bestellt. In der Theorie nutze ich es so: Fahre in mein Büro, auf dem Rückweg den Sohn einsammeln, dann zum Schwimmkurs… oder so ähnlich! Beruflich fahre ich zu Terminen im gesamten Stadtgebiet. Tatsächlich ist im Moment viel Homeoffice angesagt und der Schwimmkurs ausgefallen….

Was transportierst Du alles mit Deinem Rad und was war die bisher größte Ladung, die Du transportiert hast?

Ich habe das Rad zur Zeit mit Packtaschen und einem Passenger Kit ausgestattet. Also Einkauf, eins meiner Kinder und die größte Ladung war wohl bisher meine Frau...

Wo fährst Du lang und wie viele Kilometer fährst Du ungefähr am Tag / in der Woche?

Ich fahre ca. 50 km in der Woche und dies viel im Innenstadtbereich.

Was war die schönste Fahrt oder was findest Du an Deinen Fahrten besonders schön?

Ich mache gerne Fahrradtouren durch Dortmund, am Kanal entlang oder zur Alten Körne oder den Emscherquellen…

Ist Dein Lastenrad denn wirklich ein Ersatz fürs Auto?

Auf jeden Fall.

Gab es auch schon negative Erfahrungen?

Nein.

Ein ganz großes Problem beim Lastenrad ist ja das sichere Abstellen. Wie hast Du das gelöst?

Das war eins der Kriterien, das HSD zu wählen: 25 kg Gewicht! Ich trage es zu Hause eine Treppe herunter in den Keller. Am Büro kann ich in der Tiefgarage parken.

Wo siehst du Verbesserungsbedarf in der Infrastruktur für den Radverkehr in Dortmund?

Meines Erachtens sind die Flächen unglaublich ungerecht verteilt. Es fehlt Platz fürs Rad und auch für Fußgänger. Parken im öffentlichen Raum ist ja extrem günstig oder ganz kostenfrei, so dass sehr viel wertvolle Fläche, gerade in den Innenstadt-Bezirken, durch ruhenden Verkehr genutzt wird.

Eine familien- und fahrradfreundliche Verkehrspolitik – wie sieht die für Dich aus?

Baulich getrennte und ausreichend breite Radwege anlegen, so dass Kinder auch dann sicher fahren können, wenn sie den Bürgersteig nicht mehr nutzen dürfen. Gehwege so breit anlegen, dass Kinder dort sicher das Fahren lernen können. Radwegeführung an Baustellen. Und so weiter und so fort..

Gibt es sonst noch etwas zu sagen?

Fahrt Fahrrad!


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.